Eine hochwertige Teak Stabdecksplatte bildet das Herzstück vieler Refit Projekte an Bord. Wir liefern Ihnen hier ein Material, das speziell für die Belastungen durch Salzwasser und Sonne gefertigt wurde. Der Aufbau dieser Platte ist für die Anwendung als Decksbelag oder Fußboden in der Plicht optimiert. Sie erhalten ein einseitiges, etwa 3,0 mm starkes Teak Sägefurnier, das bereits mit schwarzen Gummifugen versehen ist. Der Abstand der Adern liegt bei 45 zu 4 zu 45 mm. Die Oberfläche kommt leicht angeschliffen bei Ihnen an, damit Sie direkt weiterarbeiten können.
Im Inneren der Platte befinden sich Lagen aus Okoumé Holz, während die Rückseite aus Mahagoni besteht. Das Material entspricht der Qualität eins bis drei und wiegt zwischen 580 und 680 kg pro Kubikmeter. Durch die Verleimung nach dem Standard AW 100 ist die Platte wasserfest und kochfest. Wir bieten Ihnen Grundmaße bis zu einer Länge von 470 cm bei einer Breite von 125 cm an. Die Stärken variieren von 8 mm (5 fach) über 12 und 15 mm (7 fach) bis zu 20 mm (9 fach). Beachten Sie beim Verarbeiten bitte folgende Punkte:
Da es sich um ein Naturprodukt handelt, sind Abweichungen in Farbe und Struktur wahrscheinlich. Bestellen Sie jetzt Ihr individuelles Zuschnittmaß und gestalten Sie Ihr Schiff mit einer zeitlosen Optik neu.
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Warum Teak Stabdecksplatten?
Eine Teak Stabdeckplatte bringt Ihnen die Optik eines klassischen Stabdecks auf die Fläche, ohne dass Sie jede einzelne Leiste setzen und verfugen müssen. Gerade im Refit ist das angenehm, Sie verlegen schneller, das Fugenbild ist von Anfang an gleichmäßig, und die Fläche bleibt formstabil. Gerade bei Cockpits, Badeplattformen oder Innenböden macht das in der Praxis einen großen Unterschied. Bei Bootsholz.de führen wir mehrere Bauarten, damit Sie je nach Einsatzort die passende Lösung wählen können.
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Wie unterscheidet sich euer Produktportfolio?
Stabdeckplatte mit Trägerplatte, 1,3 mm Teak Messerfurnier und hellen Adern, für den Innenbereich
Für Kabinenboden, Salon und den dekorativen Innenausbau ist Teak Messerfurnier die typische Wahl. Das Furnierbild wirkt ruhiger, und die helleren Adern passen gut in Innenräume, die nicht zu dunkel werden sollen. Die Platte kommt auf einer stabilen Trägerplatte, das macht die Verlegung unkompliziert.
Stabdeckplatte mit Trägerplatte, 3,0 mm Teak Sägefurnier und dunklen Adern, für den Innen- und Außenbereich
Für Deck, Aufbau und Flächen mit viel Sonne und Abrieb ist Sägefurnier sinnvoll. Es ist dicker als Messerfurnier und steckt mechanische Belastung besser weg. Optisch ist das meist der klassische Deck Look, häufig mit dunkleren Adern und deutlicherem Fugenbild.
Flexible Massivholz Stabdeckmatte mit dunklen Adern, ohne Trägerplatte
Wenn Sie Rundungen belegen wollen oder Gewicht sparen müssen, ist die Variante ohne Trägerplatte interessant. Sie besteht aus massiven Teak Decksstäben, etwa 5 x 35 mm, mit fertigen Gummifugen. Dadurch ist sie sehr flexibel und lässt sich gut an gewölbte Flächen anpassen, innen und außen, zum Beispiel auf Backskisten oder Sitzduchten.
HPL Laminat in Teak Optik, pflegeleicht
Für stark genutzte Bereiche oder wenn der Pflegeaufwand klein bleiben soll, führen wir HPL Dekore in Teak Optik. Erhältlich mit Trägerplatte für einen stabilen Bodenaufbau oder als dünne Ausführung ohne Trägerplatte zur direkten Verklebung. Optisch gibt es Varianten mit hellen oder dunklen Adern.
Als Träger wird in der Regel stabiles Okoumé Sperrholz verwendet, weil es leicht ist und sich als Basis bewährt hat.
Die Verleimung ist AW100, also allwetterfest, wasserfest und kochfest. Das ist die Voraussetzung, damit die Platte im Boot überhaupt Sinn ergibt.
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Was ist der Unterschied zwischen einer Stabdecksplatte und einem echten Stabdeck?
Ein echtes Stabdeck besteht aus einzelnen Massivholzleisten, die einzeln verklebt und verfugt werden. Das dauert und erfordert sauberes Arbeiten über viele Meter. Eine Stabdecksplatte liefert das fertige Deckbild bereits auf der Sperrholzplatte. Das spart Zeit und sorgt für ein gleichmäßiges Fugenbild.
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Wann verwende ich Messerfurnier und wann Sägefurnier?
Messerfurnier ist für den Innenbereich gedacht. Es erzeugt ein ruhiges Bild und ist für dekorative Flächen gemacht. Sägefurnier ist dicker und robuster, deshalb passt es eher in den Außenbereich, wo UV und Abrieb stärker wirken.
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Kann ich Stabdecksplatten auch im Außenbereich verwenden?
Ja, die AW100 Verleimung ist dafür ausgelegt. Im Außenbereich entscheidet aber die Ausführung, Kanten konsequent versiegeln, Übergänge sauber abdichten und die Oberfläche passend behandeln, Öl oder Lacksystem je nach gewünschter Optik und Pflegeaufwand. So verhindern Sie, dass Feuchte in die Trägerplatte zieht.
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Kann ich die flexible Massivholz Variante selbst verlegen?
Ja. Sie lässt sich auf GFK, Sperrholz oder Metall montieren. Weil keine Trägerplatte dabei ist, ist das Material flexibel und gut handhabbar. Wichtig ist ein sauberer Kantenschutz und ein geeigneter Kleber, damit keine Feuchte über die Ränder einzieht.
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Wie werden die Platten verlegt?
In der Regel werden die Platten vollflächig auf den Untergrund verklebt. Bewährt sind Marine Dicht und Klebstoffe, zum Beispiel auf MS Polymer Basis. Untergrund sauber, trocken und fettfrei, das ist wichtiger als jede Produktdiskussion.
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Warum sollte ich Teak oder Mahagoni verwenden?
Teak und Mahagoni sind von Natur aus ölhaltig und damit gut gegen Pilzbefall und Fäulnis aufgestellt. Teak wird im Bootsbereich auch wegen der Rutschfestigkeit und der UV Resistenz geschätzt. Mahagoni ist für Innenausbau beliebt, weil es optisch ruhig wirkt und klassisch aussieht. Beide arbeiten im maritimen Klima meist wenig, sofern der Aufbau stimmt und die Kanten sauber geschützt sind.
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Wie pflege ich meine Stabdecksplatte richtig?
Teak können Sie außen vergrauen lassen oder durch regelmäßiges Ölen den warmen Farbton länger halten. Innen ist eine Versiegelung mit Yachtlack oft sinnvoll, weil der Boden dann unempfindlicher gegen Wasser und Schmutz ist. Wenn Sie möchten, liefern wir bei Bootsholz.de die passenden Öle und Lacksysteme gleich mit.
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Wie schütze ich die Schnittkanten beim Verarbeiten?
Die Schnittkante ist die Stelle, an der Feuchte am schnellsten einzieht. Versiegeln Sie alle Kanten konsequent mit Epoxidharz. Wenn es konstruktiv passt, arbeiten viele Bootsbauer an sichtbaren oder stoßgefährdeten Stellen zusätzlich mit Profilleisten aus Massivholz. Ein Werkstatt Tipp: Erst versiegeln, dann leicht anschleifen, dann die nächste Schicht. Zwei saubere Durchgänge sind besser als eine dicke, ungleichmäßige Lage.
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Worauf muss ich beim Zuschnitt achten?
Planen Sie so, dass das Fugenbild an Übergängen logisch weiterläuft. Vor der Verarbeitung die Platten flach und trocken lagern, auf Unterleghölzern, damit nichts verzieht. Und wie immer im Boot, Schnittkanten nach dem Zuschnitt schützen, dann bleibt die Konstruktion langfristig stabil.
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Welche Vorteile bieten HPL Nachbildungen gegenüber echtem Holz?
HPL ist kratzfest, pflegeleicht und bleicht unter UV in der Regel weniger aus. Das ist sinnvoll bei Charterbooten oder Arbeitsbereichen, wenn die Teak Optik gewünscht ist, aber der Pflegeaufwand von Echtholz niedrig bleiben soll.
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Wie steht es um die Nachhaltigkeit der verwendeten Hölzer?
Wir beziehen unsere Hölzer aus Quellen, die den Vorgaben der EUTR entsprechen. Viele Sperrhölzer sind außerdem FSC oder PEFC zertifiziert. Und ganz praktisch gedacht: Ein langlebiges Bauteil, das an Bord bleibt und nicht regelmäßig ersetzt werden muss, spart Material, Arbeit und Transport über die Jahre.